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Hagenlocher PR Kommunikationsagentur

Startup-Kommunikation beim Skalieren: Vom Gründungs-Storytelling zum belastbaren Kommunikationssystem

Startup-Team bei der Planung der strategischen Kommunikation

Wie aus Gründer-Storytelling ein belastbares PR-System wird – Strategie, Proof, Vertrauen. Der HAGENLOCHER-PR-Ansatz.

Startup-Kommunikation ist mehr als Sichtbarkeit – sie ist ein strategischer Wachstumshebel. Solange ein Startup in der Gründungsphase steckt, reicht oft spontanes Erzählen: eine gute Idee, ein überzeugender Pitch, ein aktiver LinkedIn-Kanal. Sobald ein Unternehmen jedoch skaliert, ändert sich das grundlegend. Aus punktuellem Storytelling muss ein belastbares Kommunikationssystem werden – eines, das nicht nur Kundinnen und Kunden erreicht, sondern auch Investoren, Partner, Medien, Talente und Multiplikatoren überzeugt.

Dieser Beitrag zeigt, welche Bausteine eine professionelle Startup-Kommunikation in der Skalierungsphase braucht – und wie der HAGENLOCHER-PR-Ansatz aus strategischer Kommunikationsberatung, Public Relations und journalistischer Content-Kompetenz genau darauf einzahlt.

Gründerteam im strategischen Kommunikationsgespräch
Startup-Kommunikation beim Skalieren beginnt mit strategischer Klarheit, nicht mit dem nächsten Post.

Warum Startup-Kommunikation beim Skalieren neu gedacht werden muss

In der ersten Phase geht es meist um Aufmerksamkeit, erste Kundinnen und Kunden und ein wachsendes Netzwerk. Beim Übergang in die Skalierung verschiebt sich der Fokus spürbar. Startups brauchen dann:

  • einheitliche Kernbotschaften
  • professionellere Medienarbeit
  • belastbare Sales-Unterlagen
  • Case Studies und Referenzen
  • stärkere B2B-Kommunikation
  • Thought Leadership
  • Employer Branding
  • Investor Relations
  • Partnerkommunikation
  • Krisen- und Reputationsvorsorge
  • interne Kommunikation

Kurz gesagt: Aus „Wir erzählen mal, was wir machen“ wird „Wir steuern Kommunikation gezielt entlang unserer Wachstumsziele.“

Die fünf Grundpfeiler professioneller Startup-Kommunikation

1. Klare Positionierung

Infografik: Vier Ebenen der Startup-Positionierung – Problem, Zielgruppe, Lösung, Differenzierung
Die vier Ebenen einer belastbaren Positionierung.

„Wir haben eine gute Idee“ trägt in der Frühphase – beim Skalieren nicht mehr. Investoren, Partner und größere Kunden erwarten eine präzise Antwort auf vier Ebenen:

  • Problem: Welcher Schmerzpunkt wird gelöst?
  • Zielgruppe: Für wen genau?
  • Lösung: Was macht das Startup konkret?
  • Differenzierung: Warum ist es anders, besser, schneller, glaubwürdiger?

Ohne diese Schärfe verpuffen PR, Werbung, Events und Social Media – unabhängig vom eingesetzten Budget.

To-Do-Tipp: Formulieren Sie Ihre Positionierung in einem Satz, der ohne Fachjargon auskommt. Wenn eine fachfremde Person nach dem Lesen nicht erklären kann, wofür Ihr Startup steht, ist die Positionierung noch nicht scharf genug.

2. Eine starke, wiedererkennbare Gründerstory

Startups brauchen mehr als Produktkommunikation – sie brauchen eine Entwicklungsgeschichte. Typische Bausteine sind:

  1. Warum wurde gegründet?
  2. Welches Marktproblem wurde erkannt?
  3. Was ist die Vision?
  4. Welche Hürden wurden überwunden?
  5. Welche Wirkung soll entstehen?
  6. Warum ist das Team glaubwürdig?

Gerade in der Skalierungsphase wird diese Story wichtiger, weil sie über Kundinnen und Kunden hinaus auch Investoren, Medien und Fachkräfte erreichen muss.

To-Do-Tipp: Schreiben Sie Ihre Gründerstory einmal vollständig auf – auch wenn Sie sie „im Kopf“ längst kennen. Erst die schriftliche Fassung zeigt, welche Bausteine noch fehlen oder unscharf sind.

Authentisches Porträt einer Gründerin bzw. eines Gründers
Founder als Vertrauensanker: Personal Branding zahlt direkt auf die Startup-Story ein.

3. Zielgruppenlogik statt Kanaldenken

Viele Startups fragen zu früh: „Sollen wir auf LinkedIn, Instagram oder TikTok aktiv sein?“ Die bessere Frage lautet: Wen müssen wir erreichen, damit Wachstum möglich wird? Mögliche Zielgruppen:

  • Kundinnen und Kunden
  • Investoren
  • strategische Partner
  • Branchenmedien
  • Talente und Fachkräfte
  • Multiplikatoren
  • Verbände, Wirtschaftsförderungen, Netzwerke
  • Pilot- und Referenzkunden
  • Bestandskunden

Erst aus der Zielgruppenlogik ergeben sich die passenden Kanäle – nicht umgekehrt.

4. Vertrauensaufbau durch Proof

In der Frühphase lebt Kommunikation stark von Vision. In der Skalierungsphase braucht sie zunehmend Beweise:

  • Referenzkunden und Pilotprojekte
  • Nutzerzahlen und Umsatzentwicklung
  • Partnerschaften und Presseberichte
  • Awards und Testimonials
  • Case Studies und Investments
  • wissenschaftliche oder technische Validierung

To-Do-Tipp: Führen Sie eine „Proof-Liste“: Sammeln Sie laufend Zahlen, Zitate, Presseclippings und Referenzen an einem Ort. So haben Sie im entscheidenden Moment – Investorengespräch, Medienanfrage, Pitch – belastbares Material griffbereit.

5. Gründerinnen- und Gründerkommunikation

Bei Startups ist die Person hinter dem Unternehmen oft ein zentraler Vertrauensanker. Founder sollten sichtbar sein, aber nicht beliebig:

  • eigene fachliche Haltung zeigen
  • Expertise sichtbar machen
  • Lernkurven ehrlich teilen
  • nicht nur Erfolge, sondern auch Entwicklung zeigen
  • als Stimme für ein Thema auftreten
  • Medien, Events und LinkedIn strategisch nutzen

Das Ziel ist nicht Selbstdarstellung, sondern Vertrauensaufbau durch Persönlichkeit und Kompetenz.

Die Kommunikationsinstrumente im Zusammenspiel

Public Relations – der Reputationsmotor. Werbung sagt „Wir sind gut“, PR sorgt idealerweise dafür, dass andere sagen: „Dieses Startup ist relevant.“ PR hilft beim Reputationsaufbau, bei Medienpräsenz, bei der Erklärung komplexer Geschäftsmodelle und bei der Positionierung als Innovationstreiber. Wichtig: PR ersetzt keinen Vertrieb – sie öffnet Türen und schafft Vertrauen.

Professionelle Medienarbeit schafft Drittbestätigung – anders als Eigenwerbung.

Journalist im Gespräch mit einer Gründerin Startup
Journalist im Gespräch mit einer Gründerin Startup – Strategische Kommunikation – (c) HAGENLOCHER PR

Events – die analoge Vertrauensmaschine. Besonders im B2B-Umfeld entsteht Vertrauen selten über einen schnellen Klick, sondern durch persönliche Begegnung. Wirksam sind dabei nicht nur große Messen, sondern oft gerade kleinere, kuratierte Formate:

  • Founder Walks
  • Roundtables
  • Demo Days
  • Fachworkshops
  • Netzwerkabende
  • Branchenfrühstücke

To-Do-Tipp: Planen Sie Events immer mit Vorab-Kommunikation, klarer Zielgruppe und einem definierten Follow-up-Prozess. Ein Event ohne Nachbereitung verpufft.

Kleines, kuratiertes Networking-Format mit Roundtable-Situation
Kleinere, kuratierte Formate sind für Startups oft wirksamer als große Messen.

Direktmarketing – vom Kontakt zur Beziehung. Newsletter, E-Mail-Kampagnen, LinkedIn-Outreach, Account-based Marketing und CRM-gestützte Kommunikation sorgen dafür, dass Kontakte nicht versanden. Entscheidend: Direktmarketing funktioniert im B2B-Bereich nur, wenn es relevant, personalisiert und gut getimt ist – nie plump.

Networking – strategische Infrastruktur. Networking ist kein „Nice-to-have“, sondern liefert erste Kunden, Pilotpartner, Investorenkontakte, Mentoren und Marktzugang. Die entscheidende Frage lautet: Welche Beziehungen brauchen wir, damit der nächste Wachstumsschritt gelingt?

Werbung und Native Advertising – Verstärker, nicht Fundament. Werbung verstärkt nur, was strategisch bereits sauber aufgebaut ist. Ist die Positionierung unklar, verbrennt Werbung vor allem Budget. Native Advertising ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Geschäftsmodell erklärungsbedürftig ist, eine Fachzielgruppe gezielt angesprochen werden soll oder PR-Aufmerksamkeit verlängert werden soll – vorausgesetzt, die Inhalte sind journalistisch sauber aufbereitet und transparent gekennzeichnet.

Die HAGENLOCHER-PR-Kommunikationstreppe für Startups

Ein besonders passendes Modell für Startup-Kommunikation ist die T&U-Kommunikationstreppe: Sie beschreibt den Aufbau von Vertrauen in sechs Stufen.

Infografik der T&U-Kommunikationstreppe mit sechs Stufen im HAGENLOCHER-Corporate-Design
Die T&U-Kommunikationstreppe: von Sichtbarkeit zu Verständnis und Loyalität.
StufeBedeutung für Startups
SichtbarkeitDas Startup wird überhaupt wahrgenommen.
BekanntheitZielgruppen erinnern sich an Name, Thema und Angebot.
ImageEs entsteht ein klares Bild: innovativ, kompetent, relevant.
ReputationReferenzen, Medienberichte und Partnerschaften schaffen Glaubwürdigkeit.
VertrauenKunden, Investoren, Partner und Talente trauen dem Startup mehr zu.
Verständnis & LoyalitätStakeholder verstehen Geschäftsmodell, Motivation und Richtung.

Viele Startups wollen zu schnell von Sichtbarkeit zu Vertrieb springen. Die Treppe zeigt: Wachstum wird belastbarer, wenn Sichtbarkeit in Reputation, Vertrauen und Verständnis überführt wird – besonders bei erklärungsbedürftigen Geschäftsmodellen in Deep-Tech, Health, KI, Nachhaltigkeit oder Plattformgeschäften.

Das 6-Stufen-Modell von HAGENLOCHER PR für skalierende Startups

Nummerierte Prozessgrafik des 6-Stufen-Modells von HAGENLOCHER PR
Das 6-Stufen-Modell von HAGENLOCHER PR für skalierende Startups.

  1. Analyse & Kommunikationsstrategie – Ziele, Zielgruppen, Marktumfeld, Wettbewerb, Positionierung
  2. Messaging & Startup-Story – Kernbotschaften, Gründerstory, Proof Points, Nutzenargumentation
  3. Sichtbarkeit & Content-System – Corporate Publishing, Website, Blog, Social Media, Podcasts
  4. PR & Reputation – Medienarbeit, Fachpresse, Interviews, Gründerporträts
  5. Beziehungen & Dialog – Events, Networking, Direktmarketing, Investor Relations
  6. Skalierung & Evaluation – Kampagnen, Werbung, KPIs, Krisenvorsorge, Employer Branding

Erst Klarheit, dann Vertrauen, dann Sichtbarkeit, dann Skalierung

Viele Startups drehen diese Reihenfolge um und suchen zuerst Sichtbarkeit. Erfolgversprechender ist der umgekehrte Weg:

Positionierung + Story + Proof + Beziehungen + Reichweite + Wiederholung = skalierbare Kommunikation

Startup-Kommunikation nach HAGENLOCHER PR ist keine reine Sichtbarkeitsarbeit, sondern strategischer Vertrauensaufbau für Wachstum, Finanzierung, Marktzugang, Kundenbindung und Skalierung – mit strategischer Beratung, journalistischem Storytelling, professioneller Medienarbeit und sichtbaren Gründerpersönlichkeiten.

Sie stehen vor dem Übergang von der Gründungs- in die Skalierungsphase und wollen Ihre Kommunikation auf ein belastbares System stellen? Sprechen Sie mit HAGENLOCHER PR über eine strategische Kommunikationsberatung für Ihr Startup.